Ghostwriting - Was man als Anbieter beachten sollte

Ghostwriting - Was man als Anbieter beachten sollte

Ghostwriting ist eine beliebte Methode geworden, um Texte, Artikel und akademische Arbeiten nicht selbst schreiben zu müssen. Gerade als Anbieter dieser Dienstleistung ergeben sich interessante und lukrative Möglichkeiten. Welche das sind, wollen wir im Folgenden näher betrachten.

Kunden kontaktieren Ghostwriter wegen unterschiedlicher Anliegen. Manchmal geht es um eine Diplomarbeit oder eine Facharbeit. Aber es gibt auch Auftraggeber, die für eine Bewerbung ein Motivationsschreiben schreiben lassen wollen. Andere wiederum suchen für geschäftliche Anlässe einen Profi, um Anliegen elegant formuliert abzusenden.

Die Arbeit des Ghostwriters ist oft als Freiberufler geregelt. Dabei sollte der Ghostwriter stets die aktuelle Sachlage prüfen. Weiterhelfen kann das Finanzamt zur Einschätzung des richtigen steuerrechtlichen Status.

Wer als Ghostwriter tätig ist, der benötigt Kunden. Diese finden sich an Universitäten und im Internet. Foren bieten sich an, um Kontakte zu knüpfen und seine ersten Aufträge an Land zu ziehen. Einfacher gestaltet sich die Zusammenarbeit mit einer Agentur. Diese hat in der Regel bereits eine gute Präsenz in der Branche, die Akquirierung von Kunden kann somit für den Ghostwriter ausgelagert werden. Dafür wird aber eine Provision fällig, die der Ghostwriter an die Agentur zahlt. Lukrativ kann das immer noch sein, vor allem sollte man nicht den zeitlichen und finanziellen Aufwand unterschätzen, den es kostet, selbst auf Kundensuche zu gehen.

Beim Schreiben von Texten sollte der Ghostwriter erkennen, wo seine Stärken liegen. Diese sollte er ausbauen und pflegen. Je besser er in seinem Bereich ist, desto schneller kann er die ihm gestellten Aufgaben erledigen. Da ein Ghostwriting-Vertrag meist ein Werkvertrag ist, ist die Bezahlung von der abgelieferten Arbeit abhängig. Je weniger Zeit und Ressourcen er aufwendet, um diese zu erledigen, desto größer ist sein Stundenlohn.

Allerdings kann es sich auch lohnen, sein Wissensgebiet vorsätzlich in einen anderen Bereich zu verschieben und aufzubauen. So könnte es Bereiche geben, in denen die Nachfrage nach Ghostwriting hoch ist, aber nicht genügend Autoren vorhanden sind. Die Folge: Ein hoher Preis. Somit kann der Ghostwriter sein Einkommen zusätzlich optimieren. 

Wer seinen Lebensmittelpunkt in ein Land verlegt, in welchem die Lebenshaltungskosten niedriger sind, als in Deutschland, kann zusätzlich zum Einkommen die Ausgabenseite seines Lebens verbessern. Schon der Umzug innerhalb Deutschlands, etwa von München in eine ländliche Region hilft, sein Einkommen subjektiv zu verbessern. So kann jemand, der Teilzeit als Ghostwriter arbeitet, aber fernab von teuren Wohngegenden lebt einen besseren Lebensstandard haben, als ein Vollzeitangestellter im Zentrum einer Großstadt.

Ghostwriting als Nebenverdienst ist auch interessant, da es so möglich ist, in Zeiten wirtschaftlicher Krisen ein zweites Standbein aufzubauen.

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