Diplomarbeit schreiben - Tipps und Tricks

Diplomarbeit schreiben - Tipps und Tricks

Eine Diplomarbeit ist in vielen Ländern ein Teil des Studiums. Mehr und mehr abgelöst durch die Masterarbeit, ist der Umfang und das Niveau etwa vergleichbar. Der Sinn ist es, dass der Studierende nachgewiesen hat, sich in ein spezielles Thema einarbeiten zu können und sich über einen längeren Zeitraum mit diesem zu beschäftigen. Im Gegensatz zu vielen Arbeiten in der Schule geht es hier darum, echtes Wissen zu schaffen. Es ist somit näher an einer Doktorarbeit, als etwa an einer schulischen Facharbeit.

Eine Diplomarbeit zu schreiben ist eine Herausforderung. Das ist auch verständlich, führt sie das Studium zu einem Abschluss. Viele nehmen sich Hilfe. Das ist auch völlig in Ordnung, zu erkennen, wo man noch etwas lernen kann und seine Schwächen hat.

An der Universität steht ein Betreuer (oft ein Doktorand) dem Studierenden zur Seite. Er definiert mit diesem zusammen das Thema oder bietet ein bereits vorgefertigtes an. Auch während des Schreibens steht er zur Seite und begutachtet die verschiedenen Meilensteine und hilft bei Bedarf nach.

Aber auch neben der Hilfe des Betreuers gibt es einige Dinge, die der Autor beachten kann, um sich selbst das Schreiben nicht unnötig schwer zu machen.

Ein wichtiger Punkt ist es, einen Plan zu haben. Brechen Sie das Schreiben der Diplomarbeit so weit wie möglich runter. Und beginnen Sie rechtzeitig. Nach hinten hin genügend Zeit zu haben ist immer noch besser, als am Anfang zu bummeln und am Ende ins Schleudern zu geraten. Der Plan hilft auch, die Diplomarbeit in einzelne Arbeitspakete herunterzubrechen und diese beherrschbar erscheinen zu lassen.

Hüten Sie sich aber auch vor Überoptimierung. Wie viel Zeit sind Sie bereit, in die Diplomarbeit zu stecken? Oft ist die Diplomarbeit nicht die einzige Verpflichtung, auch andere Prüfungen und Arbeiten sind zu erledigen. Ist es sinnvoll, 10 Arbeitsstunden extra in die Diplomarbeit zu stecken und dafür eine leicht bessere Note zu bekommen? Oder ist es besser, diese Zeit lieber in Prüfungsvorbereitungen zu stecken? Das muss jeder für sich entscheiden, aber er sollte eine bewusste Entscheidung treffen.

Identifizieren Sie auch die Punkte ihrer Diplomarbeit, die wirklich den Kern ausmachen. Diese sollten mit höherer Priorität verfolgt werden, als Randthemen, die zwar auch in die Diplomarbeit gehören, aber gegebenenfalls auch wegfallen könnten, ohne das Thema zu verfehlen.

Eine gute Note riskieren wird auch der, der einfache Formalien vernachlässigt. Hier kann man mit wenig Aufwand einen hohen Nutzen erreichen: Rechtschreibung, Grammatik, wissenschaftliches Formulieren, korrektes Zitieren... Wer diese einfachen Werkzeuge beherrscht, hinterlässt beim Prüfer einen guten Eindruck.

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